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EINMISCHEN vom 29. Oktober 2004 bis ???

Eine gemeinsame Veranstaltung des Transitforum Austria-Tirol mit Ärzten, ATA (Alpentransit Außerfern), ATO (Anti Transit Oberland), BI Kaufmannstraße, BI Verkehr 2000 Kundl, Bluatschink, Dachverband für Natur- und Umweltschutz in Südtirol, DAV, Lärmschutzkomitee Terfens, Mütter gegen Transit, OeAV, PPP – Plattform Pro Pustertal, tfA-Gruppen Buch bei Jenbach, Kramsach/Münster, Volders, Transitinitiative Südtirol, Verein Fahrgast Österreich und anderer

Vorläufiges Programm

10:00 Uhr       Aufbau der Info-Stände, Bühne etc.

13:00 Uhr       Offizieller Beginn und Begrüßung durch den Veranstalter

13:30 Uhr       Gemeinsame Presseinformation

14.30 Uhr       Präsentation der einzelnen Mitveranstalter von den Infoständen

16:00 Uhr       Kinderkonzert von Bluatschink - für unsere Kleinsten und Junggebliebenen

17:00 Uhr       Sketch der Gruppe ATO-Haiming/Mötz - Mein Volk liebt mich nicht mehr

18:00 Uhr       Fritz Gurgiser zu EINMISCHEN – MITMISCHEN – AUFMISCHEN

18:30 Uhr       Neue Lieder zu bekannten Tiroler Melodien von Bluatschink

20:00 Uhr       Ende der Bürgerversammlung, Beginn des Abbaus der Stände

22:00 Uhr       Auflösung der Bürgerversammlung durch den Veranstalter.

Wichtige Hinweise für die Besucher dieser Informationsveranstaltung:

Sollten Sie von auswärts kommen, reisen Sie bitte mit Öffentlichen Verkehrsmitteln an, da in Innsbruck keine Parkplätze zur Verfügung stehen. Wir haben die Zeit deshalb so gewählt, damit Sie nach Ende der Veranstaltung auch mit Öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause kommen.

Die Verpflegung der Teilnehmer erfolgt durch die Bäuerinnen aus dem Stubaital mit Eigenprodukten sowie einem Apfelstand aus Haiming; für Tee, Kaffee, Kuchen, Jause, Würstln etc. ist gesorgt – wir reden nicht von den Regionalprodukten, wir kaufen, konsumieren und werben für sie.

Das Programm selbst wird noch durch einzelne Aktivitäten der Mitveranstalter abgerundet; breiten Raum bekommt ein spezielles Kinderprogramm.

Bitte halten Sie den Platz sauber, werfen Sie Abfall in die dafür vorgesehenen Müllbehälter. Einstimmig haben wir uns entschieden, im Versammlungsraum keinen Alkohol auszuschenken und ersuchen ebenso vor allem im Interesse der Kinder, das Rauchen auf das Notwendige einzuschränken – Rauchen schadet ohnehin Ihrer Gesundheit (steht zumindest auf den Tschik-Packerln).

Beachten Sie bitte auch die Anweisungen unseres Ordnerdienstes (der Großteil des Ordnerdienstes wird von den Wiltener Schützen gestellt; herzlichen Dank dafür).

Besuchen Sie diese Veranstaltung auf dem Landhausplatz in Innsbruck und informieren Sie sich dabei aus erster Hand von den Problemen, Anliegen und Vorstellungen der verschiedenen Gruppen, Vereine, Verbände und Organisationen. Nehmen Sie Ihre Kinder, ihre Freunde und Bekannten mit. Vor allem aber Ihre Kinder, die von verschiedensten Sachen in 5, 10 oder 20 Jahren betroffen sind. Weil wir durch unser Engagement, durch unser EINMISCHEN die Weichen richtig gestellt haben.

Setzen Sie sich mit den nachfolgenden Zeilen auseinander:

Vorrang für Gesundheit und Natur: Das ist die gemeinsame Zielsetzung, zu der sich die Veranstalter dieser Bürgerversammlung bekennen und die in mühevoller harter Arbeit im politischen und rechtlichen Tagesgeschehen national und international umzusetzen ist.

Vorrang für Gesundheit und Natur,  

Ø   weil ohne Gesundheit und ohne intakten Natur- und Lebensraum nichts möglich ist – kein Leben, keine Wirtschaft, kein Arbeitsplatz.

Ø   weil in einem Binnenmarkt von 25 Mitgliedstaaten (rund 550 Millionen Einwohner) sehr leicht auf sensible Regionen vergessen wird –

Ø   weil begrenzte Täler keinen unbegrenzten Verkehr vertragen und die Gesundheit unter die Räder kommt –

Ø   weil begrenzte Täler keinen unbegrenzten Tourismus vertragen und Qualität von Quantität überrollt wird –

Ø   weil Produktionen/Arbeitsplätze ausgelagert und Handwerker und Nahversorger von Kilometerfresser- und Wegwerfprodukten (u.a. aus Kinderarbeit!) verdrängt werden –

Ø   weil Gletscherregionen als Wasserreservoir dem gegenseitigen Aufschaukeln nach dem Prinzip „wer hat das größte Gletschergebiet“ geopfert werden –

Ø   weil Hochgebirgstäler, Berghütten und Almen unwiderruflich geflutet und Grundeigentümer enteignet werden –

Ø   weil Transitschneisen (Loferer Straße, Tschirgant-Fernpasstunnel etc.) ausgebaut oder gebaut und auch mit Enteignungen durchgesetzt werden sollen –

wenn   man   sich   nicht   einmischt!

Dieses einzigartige Natur- und Kulturerbe im Rahmengebiet der Alpenkonvention bietet die Chance, im Binnenmarkt ebenso wie im globalen Markt mit Qualität zu überleben –

           wenn man sich einmischt!

Vorrang für Gesundheit und Natur in einer starken Regionalwirtschaft: Mit unserem demokratiepolitisch legitimierten EINMISCHEN leisten wir einen angemessenen Beitrag.

WIR FREUEN UNS AUF IHREN   BESUCH!

Für die Veranstalter zeichnet mit

herzlichen Grüßen Ihr Fritz Gurgiser, Obmann vom Transitforum Austria-Tirol, e.h.